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Sabine Fischer zweifache Süd-West-Meisterin 2009 – Nils Kramer Vizemeister Saarland

Montag, Jun 8, 2009 in Pro Cycling Die Landesverbandsmeisterschaften im Einzelzeitfahren Saarland und Rheinland-Pfalz im Rahmen der Süd-West-Meisterschaften fanden am Samstag den 06. Juni in Rüssingen statt.

Im Rennen der Frauen gab es, wie bei den Meisterschaften auf der Strasse, einen Doppelsieg für das Team BIKE-AID der RIG Saar. Sabine Fischer gewann die Landesmeisterschaften vor ihrer Teamkollegin Ellen Janßen. Sabine Fischer war aber auch insgesamt schnellste Fahrerin der beiden Landesverbände und ist damit Süd-West-Meisterin im Zeitfahren und auf der Strasse 2009. Damit kann sich die ehemalige Deutsche Meisterin im Zeitfahren der Juniorinnen bereits über ihren zweiten Saisonerfolg freuen. Wir freuen uns natürlich mit ihr. Ellen Janßen kann mit ihrem ersten Zeitfahren überhaupt ebenfalls sehr zufrieden sein. Wurde sie doch im Rahmen der Süd-West-Meisterschaften nur von Olympiateilnehmerin Verena Jooß und Sabine Fischer geschlagen. Kleiner Wermutstropfen war, dass Sabine Fischer und Ellen Janßen die einzigen Starterinnen der RIG Saar waren, alle anderen vielen krankheitsbedingt aus.

Ebenfalls sein erstes Zeitfahren bestritt RIG Saar Neuzugang Nils Kramer. Auch ihm scheint die Disziplin durchaus zu liegen. Etwas gestresst erschien er 15min vor dem Start beim Rennen. Matthias hatte ihm schon einen Zeitfahranzug mit angebrachter Nummer an der Nummernausgabe hinterlegt. Während die anderen Konkurrenten  bereits ihr ausführliches Warmfahren auf der Rolle abgeschlossen hatten, musste er sich mit einer groben Information über die Wendepunkte  begnügen. Am ende wurde er dann unerwartet Vizemeister der Elite.   

Eine gute Form hatte er bereits bei den Rennen zuvor unter Beweis gestellt. Am 29. Mai wurde er beim Rennen „Semi Nocturne à Forbach“ 17. und konnte sich dort mit dem lebenden Radsportlegende und Masters Weltmeister aus dem Elsass Grégoire Balland messen (Siehe Bilder).  Am Vortag der Zeitfahrmeisterschaften belegte er im französischen Guénange den 11. Platz.